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Programmtypen


Pay per Click

Bei dieser Form wird die Provision fällig bei zu Stande kommendem Klick auf das Werbematerial. Es gibt unterschiedliche technische Vorkehrungen wie eine IP-Adresse-Sperre, die Mehrfachklicks eines und desgleichen Besuches unterbinden. Bei dieser Vergütungsform hat es sich für den Betreiber des Affiliate-Systems als problematisch herausgestellt, dass nur schwer Einfluss auf die „Brauchbarkeit“ der umgeleiteten Besucherströme genommen werden kann. Denn es besteht keine Mindestanforderungen an bestimmte Aktionen der Besucher, im Gegensatz zu den folgenden Vergütungsmodellen. Eine Provisionszahlung für Pay per Click wird deshalb meist bei zeitweiliger Werbeaktion zur bloßen Vergrößerung des Bekanntheitsgrades in Anwendung gebracht, welche nicht unmittelbar mit dem Produktverkauf zusammen hängen. Als ein Beispiel kann hier die Popularisierung von Suchportalen angeführt werden, welche hauptsächlich mit diesem Modell arbeiten.


Pay per Lead

Bei dieser Form wird für jede Kontaktaufnahme durch den Kunden eine Provision gezahlt. Dies wäre dann der Fall, wenn der Kunde Informationsmaterial anfordert. Für die online Vermarktung beratungsaufwendiger Produkte ist Pay per Lead besonders geeignet. Kunden bestellen über das Internet in aller Regel sehr selten Artikel, die inhaltlich komplexer Natur sind, ohne eine umfassende Beratung. Deshalb ist ein Pay per Sale Verdienst nicht anwendbar, da die Zuordnung zum entsprechenden Vermittler bei offline bestellten Produkten praktisch nicht realisierbar ist. Der Vertriebspartner wird also nur aktionsgebunden entlohnt was als Vorzug des Pay per Lead gegenüber dem Pay per Click Vertriebssystem für den Händler zu betrachten ist, denn ausschließlich wertvoller „unique“ Traffic wird in der Tat auch vergütet.


Pay per Sale

Bei dieser Form wird bei Zustandekommen von Umsatz eine Provision bezahlt. Gewöhnlich ist hier der Produktverkauf an den Kunden gemeint. Einige Affiliate-Programme gehen zunehmend dazu über, nicht nur den einmaligen Umsatz, sondern alle generierten Umsätze eines Kunden dem entsprechenden Werbepartner gutzuschreiben und demzufolge zu bezahlen. Eine Möglichkeit ist die Umsatzerzeugung im Laufe eines Zeitraumes nach Klick (gängig 1 bis 3 Monate) die andere Möglichkeit ist „lifetime“ (immer, solange der Kunde Umsatz erzeugt). Das soll die Vertriebspartner stärker an das eigene System binden.


Pay per Click out

Bei dieser Form wird erst eine Provision gezahlt, wenn der vermittelte Besucher auf der Internetseite des Merchants auf einen dort aufgeführten Anbieter beziehungsweise auf eine andere Seite des Sponsors klickt („Click out“). Diese Form wird auch als „Pay per Aktiv“ bezeichnet und soll die Nachteile des reinen Pay-per-Click verringern.


Pay per Link

Hier wird Provision für den Einbau eines Hyperlinks (eines Verweises) auf der Affliate-Internetseite für ein festgesetztes Abrechnungsintervall gezahlt. Vergütet wird alleinig die Einblendung des Verweises.


Pay per Print out

Diese Form bezieht sich auf Terminals/Couponautomaten, welche im Web betrieben werden. Vergütet wird der Ausdruck auf Papier. Vergütungs- bzw. Abrechnungsbezeichnung Cost per print und Cost per print out.


Pay per View

Provision wird für jeweilige gültige „Anzeige“ eines Werbematerials gezahlt.


Pay per SignUp

Diese Form ähnelt dem Pay Per Lead, Provision wird fällig, sobald der vermittelte Besucher eine Anmeldung auf der Internetseite des Merchants tätigt.

 

Affiliate-Marketing - Partnerprogramme und Netzwerke, Verdienstmöglichkeiten im Internet. Berlin, Zimmer U.B  HjG Af.Sm.